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Venedig

Was ist nicht schon alles über Venedig geschrieben worden. Daher fasse ich mich kurz. Venedig ist eine Stadt ohne Autos. Man ist auf Fuß- und Wasserwege angewiesen. Venedig lässt sich gut zu Fuß erkunden. Für längere Touren gibt es die öffentlichen Boote (Vaporetto) oder Taxiboote (Motoscafi). Für die engen Gassen gibt es Regeln, die man als Gast auch beachten sollte. Immer rechts gehen und niemals ungünstig herumstehen oder nebeneinander gehen und andere blockieren. Irgendwo essend herumsitzen ist unter Bußgeld verboten. Ebenso das Füttern der Tauben.
Die Häuser sind in jedem Stadtteil durchnummeriert, meistens auf einer Seite fortlaufend. Die Venezianer geben als Adresse nicht nur den Stadtteil (Sestiere), die Straße und die Hausnummer an, manche Straßennamen gibt es mehrfach, sondern auch zusätzliche eine Kirche. Die Sestiere untergliedern sich nämlich noch nach Pfarrbezirken ( Parrochie). Manchmal werden auch Brücken, Plätze oder andere Sehenswürdigkeiten genannt.





Morgenstimmung Santa Maria della Salute


80 x 80 cm, Keilrahmen
Öl auf Leinwand

Im Jahre 1630 wütete die Pest in Venedig und hatte ein Drittel der Bewohner (46.000 Menschen) bereits dahingerafft. Damals gelobte der Doge Nicolo Contarini den Bau einer Kirche zu Ehren der Madonna, wenn die Pest ein Ende finden würde. Und so geschah es, dass die Kirche gegenüber dem Dogenpalast am Bacino di San Marco von dem venezianischen Baumeister Baldassare Longhena errichtet wurde. Er hat sein ganzes restliches Leben an der Kirche gearbeitet und sie wurde 1687, fünf Jahre nach seinem Tode geweiht. Seit 1921 führt sie den päbstlichen Ehrentitel Basilica minor.




Rialto Brücke in der Mittagssonne


100 x 100 cm, Keilrahmen
Öl auf Leinwand

Die Rialto Brücke gehört sicher zu den meist fotografierten Motiven von Venedig. Sie war die erste Brücke die den Canal Grande überspannte und so den Venezianern erlaubte, zu Fuß von einem Stadtteil in den anderen zu gelangen. Hier standen auch die großen Handelshäuser ebenso wie die Paläste der großen Banken. Und hier wurden auch die luxuriösen Waren umgesetzt. Die Brücke war das ökonomische Symbol Venedigs.
Heute ist sie das Zentrum des Tourismus. Wer in Venedig ist, will auch die Brücke gesehen haben. Also schieben und drängeln sich hier Massen von Touristen Tag für Tag über die Stufen. Fotografieren sich und Freunde und kaufen alle Art von Souvenirs von der Brücke. Auf ihr abends einen Platz für die Blaue Stunde zu erobern erfordert List und Tücke. Bei meinem letzten Kochkurs zum Thema Toskanische Küche dachte ich mit Wehmut an den Markt von San Polo, der ganz in der Nähe liegt. Es ist ein Erlebnis, was es hier an frischem Fisch, Fleisch, Obst, Gemüse und Kräutern gibt. Und alles in einer hervorragenden Qualität.




Abendstimmung am Canal Grande


100 x 100 cm, Keilrahmen
Öl auf Leinwand

Das Bild zeigt einen Blick von der Ponte dell'Accademia in Richtung Santa Maria della Salute. Es ist eine der schönsten Ausblicke in Venedig. Der Canal Grande ist ca. vier Kilometer lang und zwischen 30 und 70 Metern breit. Seine Tiefe ist maximal 5 Meter. Der Kanal schlängelt sich S-förmig durch die Lagunenstadt. Mehr als 200 prächtige Adelspaläste säumen den Kanal. Die Brücke verdankt ihren Namen der Galerie dell'Accademia, die die bedeutendste Gemäldesammlung Venedigs beherbergt. Sie wurde in ihrer jetzigen Form nach den Plänen von Miozzi als Holzbrücke gebaut und 1933 eröffnet. Sie verbindet die Sestieri San Marco und Dorsoduro.

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© Harald Nahrstedt
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Stand: 17.08.17