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Soest
Soest ist eine alte Hansestadt mit einer über 1000-jährigen Geschichte. Im Mittelalter zählte sie zu den bedeutendsten Hansestädten Europas. Die Lage der Stadt am Hellweg, damals eine bedeutende Handelsstraße, sorgte für weitreichende Handelsverbindungen. Vorhandene Solequellen ermöglichten eine umfangreiche Salzgewinnung und den wirtschaftlichen Aufstieg. Heute werden die Solequellen für einen umfangreichen Kurbetrieb genutzt.
Soest ist Kreisstadt im Regierungsbezirk Arnsberg. Die Stadt liegt in der Mitte zwischen Dortmund und Paderborn in der fruchtbaren Soester Börde. Die Kernstadt beherbergt ca. 30.000 Einwohner und mit dem Umland sind es ca. 47.000 Einwohner.
Soest kann man heute als eine fortschliche junge Stadt mit alter Tradition bezeichnen. Die schmucken alten Fachwerkhäuser und verwinkelten Gässchen laden jedermann zu einem Spaziergang ein. Urige und historische Gaststätten bieten den Besuchern Rast und Entspannung. Soest wird auch als heimliche Hauptstadt Westfalens bezeichnet.
Seit Jahrhunderten wird hier der "grüne Stein der Börde" als Baumaterial verwendet. Ihn findet man überall in der Stadt. Besonders aber als Baumaterial für die vielen Kirchen. Daher verfügt Soest auch über die einzige Dombauhütte in ganz Nordrhein-Westfalen. Das alles erfährt man beim Besuch des Grünsandstein-Museums.
Soest ist meine Lieblingskleinstadt und ich gehe hier gerne an sonnigen Tagen spazieren oder bin Gast in einem gemütlichen Lokal.


Großer Teich

50 x 50 cm, Keilrahmen
Öl auf Leinwand

Der große Teich entstammt zahlreichen Quellen, so dass er auch im Winter nicht zufriert. Früher diente das Wasser wahrscheinlich zur Regulation der anliegenden Wassermühle, die im Vordergrund zu sehen ist. Im Hintergrund sind die Türme der Wiesenkirche zu sehen, eine der zahlreichen Kirchen in Soest. Die Wiesenkirche besitzt ein Fensterbild, das als Westfälisches Abendmahl bekannt ist. Darin sind statt Wein und Brot, Bier und Schinken dargestellt. Am Teich ist noch heute eine gelbe Wippe zu sehen, ein Strafgerüst aus dem Mittelalter. Darauf wurden Diebe zur Freude der Zuschauer als Strafe in den Teich gewippt.



Bachsteingasse

50 x 50 cm, Keilrahmen
Öl auf Leinwand

Der alte Stadtkern von Soest ist geprägt durch den vielfach verwendeten grünen Sandstein, der in den Steinbrüchen um Soest abgebaut wurde. Hübsche Fachwerkzeilen und romantische Gässchen laden zu einem Spaziergang ein. Besonders im Frühjahr, wenn das erste Grün zu sehen ist, ist ein Spaziergang über die Wälle, die alte Stadtmauer, besonders reizvoll.




Haus Kückelhaus

50 x 50 cm, XL Keilrahmen
Öl auf Leinwand

Drei Jahrzehnte lebte Hugo Kückelhaus in Soest. Sein Wohnhaus, das am Eingang des Bergenthal-Parks liegt, bezeichnete er als "Das unbezahlbare Haus". 1954 erwarb er die damals stark verfallene Scheune und baute sie zu einem Wohnhaus mit Werkstatt um. Mit unbezahlbar waren nicht die Kosten gemeint, sondern die Atmosphäre, die sein Schaffen stark beeinflusst hat. Hier lässt sich nachempfinden, was Kückelhaus als organlogisches Bauen verstand. Welchen entscheidenden Einfluss Farbgestaltung und Materialbedeutung auf das Wohlgefühl des Menschen nehmen.

Teichsmühle

50 x 60 cm, Keilrahmen
Öl auf Leinwand

Die Teichsmühle, am großen Teich gelegen, ist die älteste Mühle der Stadt. Heute beherbergt sie die Touristen-Information. Gebaut wurde sie unmittelbar nach dem dreißigjährigen Krieg und nach Zerstörungen immer wieder restauriert. 
In ihren Räumen finden auch immer wieder Kunstausstellungen statt.


Stadthaus

50 x 60 cm, XL Keilrahmen
Öl auf Leinwand

Mittelalterliche Fachwerkhäuser und schmucke Bürgerhäuser finden sich vielfältig in der Altstadt als ein gewachsenes Ganzes. Das Stadtbild von Soest sucht seinesgleichen. Die über 600 Baudenkmäler sind wie selbstverständlich in das städtische Leben integriert.

Entwurf

Kattenturm

50 x 60 cm, XL Keilrahmen
Öl auf Leinwand

Der Kattenturm wurde im Jahre 1230 als Wehrturm errichtet. Er war Bestandteil des ehemaligen inneren Stadtwalls. Von den vielen Türmen ist er als einziger erhalten geblieben. Die ehemals vorgelagerte Gräfte bildet heute zusammen mit dem noch erhaltenen Wall die größte städtische Grünanlage.

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© Harald Nahrstedt
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Stand: 17.08.17