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Reflexionen

Der Begriff Reflexion ist den meisten aus der Physik bekannt. Dort ist es die Bezeichnung für das Zurückwerfen von Wellen an einer Grenzfläche. Seien es nun Licht-, Wärme oder elektromagnetische Wellen. Je nach Beschaffenheit der Oberfläche in Bezug auf die Wellenart, werden die Strahlen komplett reflektiert oder zum Teil absorbiert. Die Wellen werden dabei gebündelt oder diffus wieder gegeben.

Es gibt diesen Begriff aber auch in der Philosophie. Grob beschrieben handelt es sich um ein prüfendes und vergleichendes Nachdenken. Sei es dabei die Reflexion auf unsere Mitmenschen, wie zum Beispiel der Umgang mit Menschen mit Behinderung, oder sei es die Reflexion auf das eigene Innere, die Selbstreflexion





Drift Gracht

100 x 100 cm Keilrahmen
Öl auf Leinwand

Wer beim Spaziergehen in Utrecht in die Drift (eine schmale Straße mit Kanal) einbiegt, befindet sich plötzlich in einem Meer von Fahrrädern. Jeder nur denkbare Platz wird als Parkfläche für einen 'Esel' genutzt. Die Niederländer sprechen von Wildparkeerde. Dieses Wort trifft es genau. An der Drift befindet sich ein Universitätsgebäude, deren untere Ebene eine Bibliothek beherbergt. Kein Wunder also, dass Studierende und Dozenten hier ihre Räder abstellen, denn sie verbringen einen großen Anteil ihres Alltags hier. Es gibt sicher Leute die diese unbequemen Stapel von Rädern nicht mögen. Es gibt auch Verbotsschilder die kaum beachtet werden. Doch was wäre, wenn all diese Menschen mit einem Auto kämen. Für mich hat dieses Meer von Fahrrädern an der Gracht in einer Reihe von alten Laternen etwas Malerisches.


Oudegracht


100 x 100 cm Keilrahmen
Öl auf Leinwand

Die alte Gracht (Oudegracht) ist wohl die bekannteste Gracht von Utrecht. Sie ist seit Jahrhunderten die Hauptschlagader der Stadt. An ihren Uferstraßen finden sich viele Cafés, Restaurants und kleine Geschäften. An Sommerabenden spielt hier das Leben. Dann ist es herrlich am Wasser zu sitzen und dem Treiben zuzuschauen.



Rialto Brücke in der Mittagssonne


100 x 100 cm, Keilrahmen
Öl auf Leinwand

Die Rialto Brücke gehört sicher zu den meist fotografierten Motiven von Venedig. Sie war die erste Brücke die den Canal Grande überspannte und so den Venezianern erlaubte, zu Fuß von einem Stadtteil in den anderen zu gelangen. Hier standen auch die großen Handelshäuser ebenso wie die Paläste der großen Banken. Und hier wurden auch die luxuriösen Waren umgesetzt. Die Brücke war das ökonomische Symbol Venedigs.
Heute ist sie das Zentrum des Tourismus. Wer in Venedig ist, will auch die Brücke gesehen haben. Also schieben und drängeln sich hier Massen von Touristen Tag für Tag über die Stufen. Fotografieren sich und Freunde und kaufen alle Art von Souvenirs von der Brücke. Auf ihr abends einen Platz für die Blaue Stunde zu erobern erfordert List und Tücke. Bei meinem letzten Kochkurs zum Thema Toskanische Küche dachte ich mit Wehmut an den Markt von San Polo, der ganz in der Nähe liegt. Es ist ein Erlebnis, was es hier an frischem Fisch, Fleisch, Obst, Gemüse und Kräutern gibt. Und alles in einer hervorragenden Qualität.



Abendstimmung am Canal Grande


100 x 100 cm, Keilrahmen
Öl auf Leinwand

Das Bild zeigt einen Blick von der Ponte dell'Accademia in Richtung Santa Maria della Salute. Es ist eine der schönsten Ausblicke in Venedig. Der Canal Grande ist ca. vier Kilometer lang und zwischen 30 und 70 Metern breit. Seine Tiefe ist maximal 5 Meter. Der Kanal schlängelt sich S-förmig durch die Lagunenstadt. Mehr als 200 prächtige Adelspaläste säumen den Kanal. Die Brücke verdankt ihren Namen der Galerie dell'Accademia, die die bedeutendste Gemäldesammlung Venedigs beherbergt. Sie wurde in ihrer jetzigen Form nach den Plänen von Miozzi als Holzbrücke gebaut und 1933 eröffnet. Sie verbindet die Sestieri San Marco und Dorsoduro.


Morgenstimmung Santa Maria della Salute

80 x 80 cm, Keilrahmen
Öl auf Leinwand

Im Jahre 1630 wütete die Pest in Venedig und hatte ein Drittel der Bewohner (46.000 Menschen) bereits dahingerafft. Damals gelobte der Doge Nicolo Contarini den Bau einer Kirche zu Ehren der Madonna, wenn die Pest ein Ende finden würde. Und so geschah es, dass die Kirche gegenüber dem Dogenpalast am Bacino di San Marco von dem venezianischen Baumeister Baldassare Longhena errichtet wurde. Er hat sein ganzes restliches Leben an der Kirche gearbeitet und sie wurde 1687, fünf Jahre nach seinem Tode geweiht. Seit 1921 führt sie den päbstlichen Ehrentitel Basilica minor.

Felder im Frühling


100 x 140 cm
Öl auf Leinwand, Keilrahmen

Wir Menschen lieben die Natur, keine Frage. Doch wie viel tragen wir zu ihrem Erhalt bei? In Zeiten der Energiewende legen wir Atomkraftwerke still und errichten wir stattdessen Windparks und Hochspannungsleitungen. Wir stellen uns und unseren Energieverbrauch dabei in den Vordergrund und die Natur zieht mal wieder den Kürzeren. Zur Ausbeutung der Natur fallen uns immer neue Methoden ein wie zum Beispiel das Fracking. Mit hohem Druck brechen wir Gesteinsschichten auf um an die letzten Energiereserven zu gelangen ohne die Langzeitfolgen dieser Methode ausreichend zu kennen. Niemand spricht von den hohen Wassermassen die dazu benötigt werden und die durch chemische Zusätze verunreinigt zurückbleiben.
Wann endlich räumen wir der Natur in unserem Leben den Stellenwert ein den sie verdient?

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© Harald Nahrstedt
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Stand: 17.08.17