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Weststrand 100 x 100 cm Öl auf Leinwand, XL Keilrahmen 1. Die Strandföhre ![]() 2. Die Dünen ![]() 3. Die Dünen ![]() 4. Der Vordergrund ![]() |
Das Bild zeigt den Weststrand an der Ostsee. Dieses Bild wählte ich stellvertretend für viele Strände, an denen ich mich Erholen und Regenieren durfte. Schon immer war die See Erholungsort Nummer eins für mich. Wen wundert es da, dass ich an einem See wohne. Urlaub am Meer ist nicht gleich Urlaub am Meer. Zwar setzen viele Menschen den Begriff mit Badeurlaub gleich, aber so mancher macht am Meer Urlaub, ohne ins Wasser zu gehen. Da gibt es auf der einen Seite die Menschen, die es lieben einfach nur am Meer spazieren zu gehen. Auf der anderen Seite mögen oder brauchen auch Strandsegler, Jogger, Brandungsangler oder Muschelsammler das Meer. Für alle Urlauber gilt gleichermaßen, die frische, jodhaltige Luft und die Atmosphäre tragen viel zur Erholung bei. Den Blick über die Weite des Meeres schweifen lassen. Dazu das Rauschen der Wellen. Der Kopf wird frei und Raum für neue Ideen entsteht. Gerade im Winterhalbjahr, bei Wind und Wetter, wird das Meer von Kennern besonders geschätzt. Der Strand ist meist leer, man wird so richtig angenehm durchgepustet und das Essen schmeckt nach einem Spaziergang besonders gut. Neben dem Vergnügen im Meer zu baden oder sich am Strand zu tummeln, mögen viele Besucher besonders die Atmosphäre der Hafenstädte mit ihren Fischerbooten und Fischrestaurants. Freizeitaktivitäten sind neben Dünen- und Strandwanderungen auch Radtouren entlang der Ufer oder im Hinterland, das oft mit seiner zauberhaften Natur begeistert. Dort bekommt man oft schnell Kontakt zu Einheimischen und ein kurzer (oder längerer) Klön ist nicht zu verachten. Man erfährt Dinge, die sonst dem eiligen Urlauber verschlossen bleiben. Manchmal entwickeln sich daraus auch Freundschaften, und man erhält einen Einblick in die Lebensart der ehemals Fremden. Ein besonderer Reiz ist das Sammeln von Strandgut. Wir lesen es auf, um es zu Hause auszustellen. Ähnlich so wie Schrott, der auf eigentümliche Art das Unzerstörbare sichtbar macht. Es hat am Meer gelegen, ist in ihm getrieben. Im Meer der Zeit als eine Verwesentlichung der Dinge. Es legt Zeugnis ab von der ewig formenden Kraft der Natur. Alles Überflüssige ist ausgewaschen und nur die nackte Form ist geblieben. Statistiken nach sitzt mehr als jeder zweite Mensch gern bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang am Meer und blickt hinaus bzw. findet solche Augenblicke, die vom sanften Meeresrauschen begleitet werden, besonders romantisch. Doch haben Sie schon mal in den Dünen übernachtet? Die stille Weite der Nacht erlebt und eine unendliche Zahl von Sternen gesehen, wie man sie heute nur noch in heimischen Planetarien findet? Aber das Meer setzt uns Menschen auch Grenzen für unsere Lebensart. Wir können darin baden, darauf herumfahren, es mit all unseren Sinnen erfahren und trotzdem ist es nicht unser Element. Und wenn wir es auch zunehmend immer mehr verseuchen, so verschließt es sich uns. Ihm haftet immer noch der Glaube an die Reinhaltung und Reinwaschung an. An eine unbegrenzte Erneuerbarkeit. Ein tödlicher Irrglaube? ![]() |