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Lavendel
Der südfranzösische Schriftsteller Jean Giono hat es einmal so formuliert, dass der Lavendel die Seele der Haute Provence ist. Das Blaue Gold wussten schon die Römer zu schätzen.
In den Tälern der alpinen Provence sind die leuchtend-violetten Lavendelblüten ein markanter Kontrast zum roten Klatschmohn und den grellgelben Getreidefeldern. Nach der Ernte im Sommer liegt in den Dörfern ein betörender Duft in der Luft. Ein leichter Wind trägt ihn aus den Bauerhöfen durch Olivenhaine in die engen Täler. Die endlos langen Reihen gepflanzter Lavendelbüsche sind abgeerntet und nun riecht es überall nach Lavendel, den die Bauern zu einer wohlriechenden Essenz destillieren.

Link zum Lavendelmuseum: http://www.museedelalavande.com

Wenn der Lavendel nicht blüht, dann ist er ein unauffälliger Strauch und man könnte ihn glatt mit Rosmarin verwechseln. Doch wenn man die lanzettähnlichen Blätter in der Hand zerreibt, dann erkennt man ihn an seinem typisch süßlich-aromatischen Duft. Und dann ist er wieder da, der Traum von der Provence. Die Erinnerung an unzählige Urlaubstage in einer duftenden Landschaft voller unzähliger Blüten.





Lavendeltal in der Provence


80 x 80 cm
Öl auf Leinwand, XL Keilrahmen

Der südfranzösische Schriftsteller Jean Giono hat es einmal so formuliert, dass der Lavendel die Seele der Haute Provence ist. Das Blaue Gold wussten schon die Römer zu schätzen.
In den Tälern der alpinen Provence sind die leuchtend-violetten Lavendelblüten ein markanter Kontrast zum roten Klatschmohn und den grellgelben Getreidefeldern. Nach der Ernte im Sommer liegt in den Dörfern ein betörender Duft in der Luft. Ein leichter Wind trägt ihn aus den Bauerhöfen durch Olivenhaine in die engen Täler. Die endlos langen Reihen gepflanzter Lavendelbüsche sind abgeerntet und nun riecht es überall nach Lavendel, den die Bauern zu einer wohlriechenden Essenz destillieren.

Das Bild zeigt ein Lavendelfeld im Vordergrund. Dahinter ein typisches Wirtschaftshaus mit einem schattenspendenden Baum.

Das Bild wurde als Cover zu einem Internetartikel über Lavendel verwendet.




Lavendelfeld am Dorfrand


80 x 80 cm, XL Keilrahmen
Öl auf Leinwand

Auf irgendeinem Bild sah ich dieses Motiv und schon waren die Erinnerungen da an einen Urlaub in der Provence. Offensichtlich verfügen wir über einen Bildspeicher, der nach bestimmten Bildmerkmalen adressiert werden kann. Und natürlich darf der Lavendel zum Thema nicht fehlen. Jeder, der schon einmal zur Lavendelblüte dort war, weiß um die Verwandlung hin zur völligen Entspannung.




Hügeliges Lavendelfeld


100 x 100 cm, XL Keilrahmen
Öl auf Leinwand


Lavendelfelder im Departement Vaucluse


50 x 70 cm
Öl auf Leinwand, Keilrahmen

Das Bild zeigt einen alten Olivenbaum in einem alten Lavendelfeld. Dahinter sieht man die Reihen eines bewirtschafteten Lavendelfeldes.

Strahlende Sonne und blauer Himmel, alte Oliven- und fruchtbare Obstbäume sowie riesige, berauschend duftende Lavendelfelder prägen die Landschaft der Provence. Ein Hauch von Knoblauch und Rosmarin, Olivenöl und Ziegenkäse liegt in der Luft. Die einheimische Küche ist vielfältig und wird von aromatischen Zutaten bestimmt.
 

Haus im Lavendelfeld


50 x 70 cm
Öl auf Leinwand, Keilrahmen

Das Bild zeigt ein Haus mit drei Pinien in einem Lavendelfeld.

Im Spätsommer weht durch Südfrankreich der Duft frischen Lavendels. Sein ätherisches Öl ist in der Kosmetikbranche heiß begehrt: Es hilft gegen Verspannungen, Hautunreinheiten und Tränensäcke. Mit den vielen Eigenschaften des "blauen Goldes" verdienen provenzalische Bauern gutes Geld. Im Juli gleicht die Provence einer illegalen Schnapsbrennerei zu Zeiten der Prohibition. Aus Schuppen, Scheunen und Hallen steigen schwere, duftende Rauchfahnen in die Luft. Überall dampfen große Kessel, aus denen die wertvollen ätherischen Öle der Aromakräuter über Schläuche und Rohre eingefangen werden. Während der kühle Mistral den Duft betörend leicht über Felder, Straßen und Ortschaften hinweg wirbelt, fühlt man sich in der Destilliere wie eingeschlossen in einem Dampfbad, in dem am laufenden Band Kräuteraufgüsse gemacht werden.
 

Kloster Sénanque


40 x 50 cm
Öl auf Leinwand, Keilrahmen

Das Bild zeigt das Kloster und dessen Lavendelfeldern, die von den Mönchen gepflegt werden.

Das Geheimnis von Sénanque unweit der alten Vaucluse-Stadt Gordes liegt hinter den Mauern von Kirche, Schlafraum und Kreuzgang. Während von außen die schlichte aber ausdrucksstarke Architektur der Zisterzienser fasziniert, wirkt im Inneren das Licht des Midi. Sein Schattenspiel an den kargen Mauern der Apsis verändert sich im Rhythmus der Tageszeiten. Vom frühen Morgengebet bis zum Sonnenuntergang bezeugen Mönche ihren Glauben und füllen den erhabenen Kirchenraum zuweilen mit ihren Gesängen. Selbst der Rastlose verlangsamt in dieser Atmosphäre das Gehtempo und senkt die Stimme. Immerhin finden sich an einem Sommertag bis zu 1300 Touristen und Pilger aus aller Welt in Sénanque ein.

Es waren die Zisterzienser, die den von den Griechen und Römern in das Land gebrachten Wein erstmals so richtig hegten und pflegten. Sie versorgten sich mit dem Öl des Olivenbaums und nutzten die Wirkstoffe des Lavendels. Bis heute sind es diese Produkte der Provence, mit denen sich die Mönche von Sénanque ihren Unterhalt sichern. 1988 waren sie nach langer Unterbrechung hierher zurück gekehrt, um nach dem Ideal von Armut und Bescheidenheit des Heiligen Bernhard von Clairvaux zu leben.
 
 
Idylle in den Lavendelfeldern


100 x 70 cm
Öl auf Leinwand, XL Keilrahmen

Das Bild zeigt einen festlich hergerichteten Tisch mit zwei Stühlen am Rande eines Lavendelfeldes im Schatten eines Feigenbaumes.

Für viele ist die alpine Provence die "wahre" Provence. Ihre verschlafenen Dörfer und die unberührt scheinende Natur geben der Landschaft etwas Ursprüngliches. Maler wie van Gogh, Gaugin, Cezanne und Matisse haben Licht und Farben der ewigen Provence ein für allemal eingefangen. Ihre Bilder leuchten in allen Museen der Welt und werben für diese wunderschöne Landschaft. Gott selbst, so meinte der Dichter Frederic Mistral, sei Provenzale, habe dort sein Dominizil: "Dieu e prouvencao!".

Kaum eine Region in Europa verfügt über eine solch wilde Vielfalt an Kräutern und Gewürzen wie die Provence. Alle möglichen Küchenkräuter begegnen einem ständig bei den Wanderungen durch die einzigartige Landschaft der Provence. Auf den Wochenmärkten der Region und in Städten wie Marseille oder Nizza feilgeboten, geben sie den Speisen in heimischen Lokalitäten ihr Gesicht. Ob in der Bouillabaisse oder dem geschmorten Rindergulasch (Daube provencale) oder einfach in der Aioli – ohne Kräuter der Provence undenkbar.

Allerdings nicht nur die Kräuter machen die Provence zu einem besonderen Erlebnis. In der Nähe von Nizza liegt die Stadt Grasse. Hier befinden sich die großen und weltberühmten Lavendelfelder der Provence. Der Lavendelduft – wer möchte ihn missen. Abgesehen davon, dass das Lavendelöl für viele Parfüms verwendet wird, erhält die Landschaft hier ihr buntes Gesicht. Aber, auch ausgezeichnete Olivenöle kommen aus der Region um Avignon, dem mittelalterlichen Sitz des Papstes. Nicht zu vergessen, die vielen verschiedenen Früchte, die jedes Jahr hier geerntet werden. Bemerkenswert ist vor allem die heimliche Hauptstadt der Melonen, Cavaillon. Die Bauern dieser kleinen Stadt bedienen viele europäische Märkte jährlich mit Obst und Gemüse.
 

Lavendelfelder in der alpinen Provence


50 x 40 cm
Öl auf Leinwand, Keilrahmen

Das Bild zeigt ein Nutzgebäude inmitten blühender Lavendelfelder.

Abseits des Touristenstroms lädt die Haute-Provence zum Wandern ein. Je weiter man nach Süden vordringt, desto karger und spröder wird die Landschaft. Hier hat die Erosion mit dem weichen Kalkstein leichtes Spiel, Schluchten und Kreten zu modellieren. Steineichen, Buchs und Ginster bedecken die Höhenzüge. Dazwischen bilden Terassen voller Lavendel- und Sonnenblumenfelder, Oliven- und Mandelbäume ein bezauberndes Farbenspiel. Es ist das besondere Licht des Südens und der kalte Nordwind, der Mistral, der es zur vollen Geltung bringt.


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© Harald Nahrstedt
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Stand: 17.08.17