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Kuba

Hatte ich eine karibische Trauminsel erwartet, so wurde zuerst einmal viel Geduld von mir verlangt. Wenn vier Flieger gleichzeitig in Havanna landen, dann bricht dort die Organisation zusammen. Nach drei Stunden hatte ich meinen Koffer und meine Unterkunft in einer Casa um zwei Uhr nachts. Am nächsten Tag fiel der Ausflug ins Wasser, weil durch den Besuch von Obama keine Busse fuhren.
Am frühen Morgen wurde mir dann noch das Fotografieren am Wohnort durch eine Polizeistreife verboten. Am liebsten wäre ich gleich wieder nach Hause geflogen. Doch ich blieb, nicht zuletzt wegen der vielen netten Menschen auf Kuba. Auf meiner Rundreise lernte ich weitere kennen und die schönen Orte an denen sie leben, trotz finanzieller Armut haben sie den Reichtum schöner Natur. Ihre Musik und Lebensfreude ist ebenso wohltuend wie ihre Gastfreundschaft. Am Ende meiner Reise war der anfängliche Ärger vergessen und ich hoffe für die Menschen auf Kuba, dass sie nicht vom Tourismus überrollt werden. Die ersten Anzeichen dazu habe ich gesehen. Gerade darum war ich jetzt dort, um das alte Kuba in meinen Bildern und Erinnerungen zu speichern.




Im Tal von Vinales

80 x 80 cm Keilrahmen
Öl auf Leinwand

Seit der Öffnung Kubas für den Tourismus hat sich das Tal von Vinales zum meistbesuchten Ort der Provinz Pinar del Rio entwickelt. Seit 1999 ist das Gebiet und der traditionelle Anbau von Tabak Weltkulturerbe. Damit ist der Tourismus eine wichtige Einnahmequelle geworden. Die malerischen Karstberge und die Tabakfelder sind auf vielen Ansichtspostkarten zu finden. Als Tourist wird man nach soviel Staunen von der sozialitischen Organisation schnell wieder in die Wirklichkeit zurückgeholt und landet in einer anderen Unterkunft als geplant, oft privat bei netten Leuten.



Playa del Ancon

80 x 80 cm Keilrahmen
Öl auf Leinwand

Playa del Ancon ist einer der schönsten Strände auf Kuba. Hier findet man 4 km weißen Sand am türkisfarbenen Meer. Eine atemberaubende Naturkulisse in etwa 12 km von Trinidad. Auch Einheimische nutzen an Wochenenden diese Bademöglichkeit. Dieser Strand ist nicht überfüllt und sehr sauber. Gelegentlich kommt ein Verkäufer vorbei und bietet Pizza und Kokosnüsse an. Doch belästigt wird hier niemand. Ein wunderbarer Ort zum Baden und Abhängen.



Cayo de Levisa

80 x 80 cm Keilrahmen
Öl auf Leinwand

Cayo de Levisa ist eine Insel des Archipiélago de los Colorados und liegt im Golf von Mexico. Bis Key West sind es von hier nur 140 km. Die Insel besitzt einen knapp 4 km langen weißen feinkörnigen Strand mit türkisfarbenem Wasser und einer paradiesischen Ruhe, ideal zum Abhängen. Hinter dem Strand zieht sich ein Streifen Kiefernwald entlang. Cayo bedeutet Riff und das gibt es hier zum Tauchen natürlich auch. Im Süden befinden sich ein unzugänglicher Mangrovenwald. Pelikane und andere Großvögel haben hier ein Zuhause. Kubanern ist das Betreten ohne Erlaubnis der Küstenwache nicht gestattet.



Trinidad

100 x 100 cm Keilrahmen
Öl auf Leinwand

Trinidad ist wohl einer der schönsten Orte Kubas. Hier findet man eine Mischung aus Kolonialgeschichte, Lebensfreude, weißen Karibikstränden und Live-Musik. Der Ort hat eine lange Geschichte mit Sklavenhandel, Zuckerrohr- und Tabakanbau. Seine Lage war Jahrhunderte auch das Ziel von Schmugglern und Piraten. Die UNESCO hat es zum Weltkulturerbe erklärt. Pastellfarbene Häuser findet man in allen Gassen, die auch noch ihr original Kopfsteinpflaster besitzen. Es soll als Schiffsballast hierher gekommen sein. Neben ihren Hunden führen die Trinitarios auch ihre gefiederten Freunde Gassi. Mit Käfig selbstverständlich. Lauter sind nur noch die vielen Hähne, die sich früh morgens bemerkbar machen. Tagsüber wird in Trinidads Straßen an jeder Ecke musiziert.



Havanna Altstadt

100 x 100 cm Keilrahmen
Öl auf Leinwand

Havanna wurde im Jahre 1519 von den Spaniern gegründet und war Warenumschlagplatz zwischen der neuen und der alten Welt. Die Handelsmetropole wurde ein Mix aus indianische, afrikanischer und spanischer Kultur. Ihre Spuren findet man noch heute. Havanna hat prachtvolle Kolonialbauten aufzuweisen und ist inzwischen Weltkulturerbe. Paläste und die mächtige Festungsanlage versetzen den Besucher in die Zeit der Piraten, denn auch sie haben in Havanna Spuren hinterlassen. Inzwischen verwendet man die Kanonen jedoch als Straßensperren, genau wie die vielen Kanonenkugeln. Ein Spaziergang durch die typisch karibischen Gassen ist ein besonderer Genuss, ob nun am Tage oder in der Nacht.



Havanna Plaza del Cristo

100 x 100 cm Keilrahmen
Öl auf Leinwand

Das Capitol wurde 1929 eingeweiht und war Sitz des Parlaments. In seiner klassizistischen Form ist es dem amerikanischen Capitol in Washington und dem Petersdom in Rom nachempfunden. Nach einem Umbau soll es 2018 wieder das Parlament beherbergen. Das Gebäude steht auf einem ehemaligen Sumpfgebiet, das früher für die Unterkünfte der Sklaven und später als botanischer Garten genutzt wurde. Auf den Eingangstoren ist die gesamte Geschichte Kubas als Relief dargestellt. Angefangen von der Entdeckung Christoph Kolumbus im Jahre 1492 bis zur Erbauung des Capitols. Im Boden der Eingangshalle ist ein 24-karätiger Diamant, der Stern von Cuba, in Gold gefasst angebracht. Er markiert den Nullpunkt des kubanischen Straßennetzes.

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© Harald Nahrstedt
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Stand: 22.04.17