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Blüten

Es ist faszinierend, wie jedes Jahr im Frühling die Natur erwacht und mit ihren bunten duftenden Blüten Signale sendet. Wir registrieren es mit Freude, aber auch mit einer Selbstverständlichkeit. Was würde geschehen, wenn dies nicht so wäre? Wenn keine Blumen zu blühen beginnen, wenn Bäume keine grünen Blätter im Frühling bekommen. Es wäre schlicht das Ende der Natur und damit auch das Ende der Menschheit. Die Erde würde wieder ein riesiger Gesteinsbrocken, sowie viele andere Planeten im Weltall. Leider scheint dies ziemlich vielen Menschen, auch solchen mit großem Einfluss auf die Geschichte der Menschheit, völlig egal zu sein.
Da fällt mir wieder der Spruch der Umweltaktivisten der 80er Jahre ein, der auf eine Weissagung der Cree beruht: Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann.
Ich möchte dem hinzufügen: Erst wenn keine Blüten mehr blühen werdet ihr merken, dass Steine kein Ersatz sind.





Blühende Apfelbäume


Ein besonderes Erlebnis ist die Apfelblüte im Alten Land, nahe Hamburg. Ihr leuchtendes Rosa leuchtet schon aus der Ferne und lockt jedes Jahr unzählige Besucher an. Schon im Internet lässt sich jedes Jahr der Beginn der Apfelblüte verfolgen.



Blühende Kirschbäume


Die Kirschbäume eröffnen jedes Frühjahr den Reigen der blühenden Obstbäume. In wenigen Tagen werden die zuvor nackten Zweige von einem Meer weißer Blüten eingehüllt. Dabei werden die doldenförmigen Knospen bereits im Herbst angelegt und überwintern dann bis zum Frühjahr. Mit der Blüte beginnen die Bienen ihre Arbeit. Eine Befruchtung ist nur dann möglich, wenn die Pollen von einem anderen Baum stammen. Einsame Kirschbäume werden daher nie Früchte tragen.



Blühender Busch am See


Das Frühjahr ist für mich die schönste Jahreszeit. Ein Spazierweg um den See eine Freude, Überall das erste Grün und leuchtende Blüten.



Provence


Die Provence ist auch eine Landschaft der Stille und Einkehr, ein Fluchtpunkt für alle, die der urbanen Hektik für kürzere oder längere Zeit entfliehen wollen. Diese Eigenschaft hat wohl auch dazu beigetragen, dass die Provence zur vielleicht größten Künstlerkolonie der Welt geworden ist, was ihr bis heute ein unverwechselbares Flair verleiht.


Marillenblüte in der Wachau


Ein wunderbares Naturschauspiel und der Beginn des Frühlings ist jedes Jahr die Marillenblüte in der Wachau. Zwischen März und April öffnen sich die Knospen von tausenden Marillenbäumen und verzaubern die Landschaft in ein pastellfarbenes Blütenmeer. Die Wachau ist Weltkulturerbelandschaft und dieses Ereignis ein in Europa unvergleichbares optisches Schauspiel. Kultivierte Marillengärten locken viele Besucher jedes Jahr in das Donautal zwischen Melk und Krems. Über Webcams lässt sich der Stand der Knospen verfolgten. Wanderwege führen durch die Marillengärten und bieten wunderbare Aussichten auf die Donau und ihre schöne Uferlandschaft. Nicht zu vergessen sind die Weingärten, deren Weißweine Weltruhm genießen.




Lavendel


Der südfranzösische Schriftsteller Jean Giono hat es einmal so formuliert, dass der Lavendel die Seele der Haute Provence ist. Das Blaue Gold wussten schon die Römer zu schätzen.
In den Tälern der alpinen Provence sind die leuchtend-violetten Lavendelblüten ein markanter Kontrast zum roten Klatschmohn und den grellgelben Getreidefeldern. Nach der Ernte im Sommer liegt in den Dörfern ein betörender Duft in der Luft. Ein leichter Wind trägt ihn aus den Bauerhöfen durch Olivenhaine in die engen Täler. Die endlos langen Reihen gepflanzter Lavendelbüsche sind abgeerntet und nun riecht es überall nach Lavendel, den die Bauern zu einer wohlriechenden Essenz destillieren.



Obstwiesen


Wie man leicht erkennen kann, hat mich zu diesem Bild Claude Monets: Apfelbäume in Blüte, inspiriert. Nur findet ich den Berg im Hintergrund zu bedrückend. So habe ich meiner Landschaft die Weite des Himmels geschenkt. Die Abendsonne gibt der Szene einen goldenen Glanz.

Dieses Bild habe ich immer wieder umgemalt, bis es seine heute Form hatte. 

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© Harald Nahrstedt
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Stand: 09.09.17