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Kuba

Was mich besonders begeistert hat, sind die Menschen auf Kuba. Offenherzig, gastfreundlich, sympathisch, lebensfroh, spontan, genügsam und bescheiden. Wenn ich auch nicht zurückgeben kann was ich bei ihnen empfangen habe, so kann ich doch wenigstens davon berichten. Etwas habe ich auf meiner Reise bestätigt gefunden, zum Glücklich sein braucht man sehr wenig.


 


Kuba ist Leben

Sie haben ihren eigen Rhythmus,
dieses überaus sympathische Volk.
Was schon Kolumbus und Hemingway
so begeistert und verzaubert hat,
kann man noch heute nachempfinden.
Farbenprächtige, lebensfrohe Motive,
traumhaft schöne einsame Strände
und reizvolle quirlige Städte.
In Havannas malerischen Gassen
fühlt man sich zurückversetzt
in die Zeiten der Handelsschiffe.
Heute hat die Grande Dame
den maroden Charme einer Hauptstadt.
Ihre Altstadt ist Weltkulturerbe
und in jeder ihren schmalen Gassen
entdeckt die Kamera wahre Poesie.
Eine Fahrt mit einem der Oldtimer
ist ein unbedingtes Muss.  

 


Aber da ist auch der Polizeistaat,
der mir das Fotografieren verbietet.
Ganz anders ist da doch Trinidad.
In allen Gassen hört man ständig Musik,
überall wird getanzt und gelacht,
bis spät in die Nacht hinein.
Die Freiheit der Kubaner ist ihre Musik.
Zeugnisse einer bewegten Vergangenheit
sind Tabak– und Zuckerrohrplantagen.
Wenn man die Augen etwas schließt,
sieht man wieder Piraten und Sklaven.
Hier würde ich gerne länger bleiben,
um die Menschen besser zu verstehen.
Die Kubaner lieben ihr Land innig
und würden dafür auch sterben.
In jedem steck eben ein kleiner Fidel.
Ihren sympathischen Lebensstil
beschreiben gut die Worte Senecas.
Nicht wer wenig hat,
sondern wer viel wünscht, ist arm.  

     

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© Harald Nahrstedt
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Stand: 03.10.16