Die Eröffnung war am Freitag dem 15. Mai um
17.00 Uhr durch den Bürgermeister der Stadt Gladbeck - Herrn Ulrich ROLAND.
Er unternahm im Anschluss daran einen Kunstspaziergang.
42 geladene Künstler wie Bildhauer, Maler, Objektdesigner aus
verschiedenen Kunstkreisen des Ruhrgebiets und darüber hinaus zeigten und
verkauften ihre neuesten Arbeiten. Viele der teilnehmenden Künstler hatten
bereits Ausstellungen im Inn- und Ausland. Alle wollten Kunst bürgernah bei
freiem Eintritt in einem sehenswerten Industriekulturdenkmal bieten.
|
Als "Schloss der Arbeit" wird die Maschinenhalle Zweckel zu Recht
bezeichnet. Im Jahr 1909 im Auftrag des Königlich-Preußischen Staates als
"elektrische Zentrale" der Zeche Zweckel in Gladbeck erbaut, zählt das
Gebäude heute zu den eindrucksvollsten Industriedenkmalen der Ruhrregion.
Bereits die imposante Fassade lässt den hohen Repräsentationsanspruch des
einstigen Bauherrn erahnen. Im lichtdurchfluteten Innenraum wird die
Schönheit der Halle in ihrer Gesamtheit erfahrbar. Hier faszinieren eine
kunstvoll gestaltete Empore ebenso wie Relikte historischer Maschinen und
Fragmente von Wandmalereien aus der Zeit des Jugendstils. Die Stiftung
Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur nahm das Denkmal im Jahr 1998 in
ihre Obhut und baute es zur temporären Veranstaltungshalle aus. Inzwischen
hat die Maschinenhalle einen festen Platz im Kulturleben der Stadt Gladbeck
und weit darüber hinaus. Seit 2002 zählt das repräsentative Haus zu den
Hauptspielorten der RuhrTriennale, einem internationalen Festival für Musik,
Theater und Tanz.
|